Donnerstag, 1. Juli 2010
Main-Echo, Mittwoch, 17. März 2010
50 000. Besucher im Heimatmuseum
Elsenfeld Wilfried Hamann vom Heimat- und Museumsverein begrüßte am Montag beim Besuch der Klasse 3 b der Johannes-Obernburger-Schule aus Obernburg im Elsenfelder Heimatmuseum den 50 000. Besucher.

Als 50.000sten Besucher begrüßte Wilfried Hamann beim Besuch der Klasse 3 b der Obernburger Grundschule im Elsenfelder Heimatmuseum stellvertretend Klassensprecher Lee Sauer (mit Schiefertafel).
Foto: Martin Roos
Beim Rundgang durch das Museum konnten sich die Kinder anhand der Ausstellungsstücke über die anstrengende Arbeit des Waschens und Bügelns in früherer Zeit informieren. Besonderen Spaß machte den Buben und Mädchen, selbst einmal am Waschbrett zu rubbeln oder das schwere Kohlebügeleisen in der Hand zu halten. Hamann überreichte Klassensprecher Lee Sauer und seiner Vertreterin Anisha Lamba ein Geldgeschenk für die Klassenkasse.
Hamann betonte auch, der Elsenfelder Verein sei stolz auf die Besucherzahl, insbesondere weil das Museum bislang nur zweimal jährlich am Palmsonntag und am Kerbsonntag sowie für Gruppen nach Anmeldung bei freiem Eintritt geöffnet hat.
Die Exponate im ältesten Fachwerkhaus Elsenfelds reichen von der Frühgeschichte, darunter einem rund 8000 Jahre alten Vorratstopf aus Eichelsbach, bis in die jüngste Zeit. Gezeigt werden Werkzeuge alter Berufe wie Wagner, Küfer, Weber und Schmied sowie eine komplette Schusterwerkstatt. Wohnräume der Urgroßeltern und eine Heimschneiderstube machen die Vergangenheit anschaulich. Landwirtschaft und Sägewerke sind in der nahen Museumsscheune dokumentiert. Die gusseisernen Räder der Lanz- und Dampfmaschine aus dem Jahr 1911 können am Bahnhof besichtigt werden. Großen Wert legt der Verein auf die jährlichen Sonderausstellungen die am Palmsonntag mit dem Thema »100 Jahre Spessartbahn« fortgesetzt wird.
ro
